Bistro vis@vis
Seit Herbst 2009 führen wir das Bistro vis@vis in Brixen (Adresse siehe Kontakt). Als Sozialgenossenschaft des Typs B, haben in unserer Struktur mindesten 30% der fix angestellten Bediensteten eine anerkannte Invalidität aufweisen. Das Konzept sieht sogar vor, dass diese Quote weit überschritten wird! So sollen laut Planung mindestens 3 Menschen mit schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt im Betrieb aufgenommen werden. Ihnen gegenüber stehen 3 Begleitpersonen welche die organisatorische Verantwortung tragen. Die integrierten Personen werden zudem von einem Integrationsexperten begleitet, welcher als direkter Ansprechpartner für alle anstehenden und neu aufkommenden Probleme der Mitarbeiter zur Verfügung steht.
Im Bistro vis@vis können sich Menschen begegnen, unabhängig ihrer physischen und psychischen Möglichkeiten sowie ihrer kulturellen und sozialen Herkunft. Wichtiges Bestandteil in unserer Bistrophilosophie, ist ein nachhaltiger Umgang mit Produkten und Ressourcen.
So war es von Anfang an ein Wunsch aller Beteiligten nach Möglichkeit möglichst Produkte aus biologischem und sozial verträglichem Anbau einzusetzen.
Ein verantwortungsvoller Umgang mit alkoholischen Produkten (Ausgabe nur zu den vorgesehenen Zeiten, keine Ausgabe an Jugendliche, kein Einsatz von Alkopops, ?) soll helfen eine Kultur des Genießens ohne übermäßigen Alkoholkonsum zu entwickeln.
Zudem verwenden wir vor allem lokale Produkte. Ein sehr wichtiges Argument dafür ist vor allem die dadurch entstehende Reduzierung der Transportwege.
Auch auf die Art der Verpackungen, sei es für eingekaufte als auch für verkaufte Produkte, soll großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt werden. Nicht abbaubare Stoffe kommen nur begrenzt zum Einsatz kommen. Ein klares Konzept für die Verwertung von etwaigen Resten ermöglicht, dass keine Produkte weggeworfen werden müssen. Die konsequente Mülltrennung soll schließlich den Kreislauf der Nachhaltigkeit schließen. Wir hoffen, dass durch dieses Konzept der Nachhaltigkeit eine Botschaft an die Besucher unseres Bistros gesendet wird, welche zum Wohlfühlen in der Bar beitragen wird.
Als weitere Komponente zu diesem Gedanken warten in unserm Bistro eine gezielte Auswahl an Zeitungen (Tageszeitungen, Journale, Fachzeitschriften zu sozialen und pädagogischen Themen, Jugendzeitschriften, ?) und mehrere Bücherregale auf interessierte Leser. Dies soll neben dem bereits vorhandenen ansprechenden Ambiente einladen zu verweilen und sich zu entspannen. Als Ruhepol in der durchaus auch hektischen Zeit von Schule und Beruf soll diese Möglichkeit gefördert werden.
Eine weitere Säule des Konzeptes bildet der Anspruch, Kultur im weitesten Sinne zu fördern und auszurichten (siehe Kulturprogramm). Auch in Hinblick auf diesen kulturellen Aspekt des Projektes soll der Grundgedanke der Integration weiterverfolgt werden. So kann hierbei auch die Einbeziehung von Menschen mit Migrationshintergrund eine wertvolle Bereicherung bringen und die besonderen Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung zum Tragen kommen indem sie gefördert und gefordert werden. Menschen sollen zusammenkommen, können sich unterhalten, sich kennen lernen und gemeinsam etwas erleben und dies unabhängig von Fähigkeiten, Herkunft, Religion oder politischer Zugehörigkeit. Dies ist ein Teil unserer Idee von Integration, welche vor allem durch das geplante kulturelle Angebot in der Struktur gefördert wird. Wir möchten mit dem Angebot beitragen, die Angst vor dem ?Anderssein? von Menschen abzubauen und das ?Gemeinsame? erlebbar zu machen
..........Download: aktuelle Speisekarte (Link)





